Ratgeber
Was bei einer professionellen Zahnreinigung wichtig ist
Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen können Karies und Parodontitis verhindern. Wichtig ist allerdings, dass vor der großen Putzaktion der individuelle Reinigungsbedarf festgestellt wird.

Gepflegte Zähne fühlen sich gut an –
eine professionelle Zahnreinigung trägt dazu bei.
Quelle: dpa
Patienten sollten darauf achten, wer die Zahnreinigung durchführt. Im Normalfall macht das
nicht der Zahnarzt selbst, sondern eine seiner Angestellten.
Die richtige Ausführung einer professionellen Zahnreinigung lernen Zahnarzthelferinnen aber nicht während ihrer normalen Ausbildung. Es gibt spezielle Aufstiegsfortbildungen, die mit Prüfungen abgeschlossen werden müssen, wie Petra Müllerstedt vom Verband medizinischer Fachberufe in Dortmund erklärt. Auf keinen Fall dürfe der Job von einer Auszubildenden übernommen werden. Ist die Fachkraft entsprechend ausgebildet, besteht die Zahnreinigung aus mehreren Schritten: Zuerst werden die Zahnfleischtaschen gereinigt.
Im nächsten Schritt werden dann Beläge von den Zähnen entfernt – mit Ultraschall, Pulver-Wasserspray und anderen Instrumenten. Wichtig seien vor allem die Zwischenräume, und da müsse Zahnseide eingesetzt werden, sagt Bettina Sauer von der Stiftung Warentest in Berlin. Eine Zahnpolitur und das Auftragen eines Fluoridlacks, der Bakterienbefall vergeugt, runden die Reinigung ab. Allerdings gibt es keinen offiziellen Standard für die professionelle Zahnreinigung. Wenn Patienten den Eindruck haben, dass sie nicht die komplette Behandlung erhalten haben, sollten sie sich höflich erkundigen, warum. Es kann plausible Erklärungen dafür geben, dass nicht alle Schritte ausgeführt werden.
Selbst wenn es mal blutet: Der schmerzhafteste Teil der Zahnreinigung ist meist die Rechnung. Abhängig von Schwierigkeit, Zeitaufwand, Zustand des Gebisses und Anzahl der Zähne liege die Preisspanne zwischen 50 und 150 Euro, erklärt Dietmar Oesterreich von der Bundeszahnärztekammer. Es könne zwar passieren, dass der Preis darüber liegt, doch normal sei das nicht.
Wer eine höhere Rechnung präsentiert bekommt, sollte nach dem Grund fragen, rät auch Sauer. Wer mit Preis oder Ausführung nicht zufrieden sei, könne sie das nächste Mal in einer anderen Praxis machen lassen, erläutert sie. Das gehe auch unabhängig von anderen Behandlungen, man muss also nicht gleich den Zahnarzt wechseln.
Die richtige Ausführung einer professionellen Zahnreinigung lernen Zahnarzthelferinnen aber nicht während ihrer normalen Ausbildung. Es gibt spezielle Aufstiegsfortbildungen, die mit Prüfungen abgeschlossen werden müssen, wie Petra Müllerstedt vom Verband medizinischer Fachberufe in Dortmund erklärt. Auf keinen Fall dürfe der Job von einer Auszubildenden übernommen werden. Ist die Fachkraft entsprechend ausgebildet, besteht die Zahnreinigung aus mehreren Schritten: Zuerst werden die Zahnfleischtaschen gereinigt.
Im nächsten Schritt werden dann Beläge von den Zähnen entfernt – mit Ultraschall, Pulver-Wasserspray und anderen Instrumenten. Wichtig seien vor allem die Zwischenräume, und da müsse Zahnseide eingesetzt werden, sagt Bettina Sauer von der Stiftung Warentest in Berlin. Eine Zahnpolitur und das Auftragen eines Fluoridlacks, der Bakterienbefall vergeugt, runden die Reinigung ab. Allerdings gibt es keinen offiziellen Standard für die professionelle Zahnreinigung. Wenn Patienten den Eindruck haben, dass sie nicht die komplette Behandlung erhalten haben, sollten sie sich höflich erkundigen, warum. Es kann plausible Erklärungen dafür geben, dass nicht alle Schritte ausgeführt werden.
Selbst wenn es mal blutet: Der schmerzhafteste Teil der Zahnreinigung ist meist die Rechnung. Abhängig von Schwierigkeit, Zeitaufwand, Zustand des Gebisses und Anzahl der Zähne liege die Preisspanne zwischen 50 und 150 Euro, erklärt Dietmar Oesterreich von der Bundeszahnärztekammer. Es könne zwar passieren, dass der Preis darüber liegt, doch normal sei das nicht.
Wer eine höhere Rechnung präsentiert bekommt, sollte nach dem Grund fragen, rät auch Sauer. Wer mit Preis oder Ausführung nicht zufrieden sei, könne sie das nächste Mal in einer anderen Praxis machen lassen, erläutert sie. Das gehe auch unabhängig von anderen Behandlungen, man muss also nicht gleich den Zahnarzt wechseln.

