Beauty & Wellness
Aknehaut braucht die richtige Pflege und frische Luft
Rote Pusteln auf der Stirn und der Nase, Pickel auf der Wange: Das sind Probleme, mit denen viele Jugendliche kämpfen. Mehr als 80 Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben Akne.

Finger weg von den Pickeln: An den Händen befinden sich Keime, die die Beschwerden verschlimmern können.
Quelle: dpa
Besonders schlimm wird es im Winter. Das liegt nach Angaben von Andrea Schlöbe von der
Gesellschaft für Dermopharmazie in Köln daran, dass die Haut in dieser Jahreszeit großen Strapazen ausgesetzt
ist: der warmen, trockenen Heizungsluft in Räumen, der kalten Luft im Freien und dem starken Temperaturunterschied
zwischen beidem. Für die Aknehaut, die an sich schon genug gereizt ist, kommt diese Belastung hinzu.
Hauptverursacher der gewöhnlichen Akne sind männliche Hormone. «Sie regen die Talgdrüsen an, so dass diese verstärkt Hautfett produzieren», erläutert Hans-Georg Dauer vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Gleichzeitig scheidet die Hautoberfläche vermehrt Hornpartikel ab. Sie verengen den Ausführungskanal der Talgdrüse. Es entsteht ein Rückstau. Von außen sieht dies aus wie ein weißes Knötchen. In diesem Talg- Horn-Gemisch finden Bakterien, die die Haut als normale Flora besiedeln, optimale Lebensbedingungen. Sie können sich stark vermehren und Entzündungen samt kleinen, eiterhaltigen Abszessen auslösen.
«Wir wissen, dass natürliches Sonnenlicht und sichtbares Licht einen günstigen Einfluss auf die Entwicklung der Akne hat», sagt Schlöbe. Im Winter jedoch sind die Tage kürzer und man hält sich weniger im Freien auf. Lange Spaziergänge an der frischen Luft sind deshalb in der kalten Jahreszeit ein Beitrag zur Pflege der Aknehaut.
Unverzichtbar ist die Reinigung sowie die Pflege der Haut. Entscheidend ist, dass die Pflegeprodukte als komedogenfrei, also nicht-Pickel-verursachend, gekennzeichnet sind. Und: Je wenige Emulgatoren, Konservierungsstoffe, et cetera die Pflegeprodukte enthalten, umso besser. Gut geeignet sind in der Apotheke erhältliche Pflegeserien für Aknepatienten. «Sogenannte Akneserien bestehen meist aus einer Reinigung, einem Gesichtswasser und einer Creme. Diese Mittel enthalten auch Substanzen, die antibakteriell wirken und solche, die die Verhornung auflösen», beschreibt Schlöbe.
Dabei sind je nach Jahreszeit durchaus unterschiedliche Produkte gefragt. Im Sommer sollte man eher zu leichteren Formen wie einem Hydrogel oder einer Gelcreme greifen, im Winter ist eine Creme angebracht. Tabu sind dagegen aggressive Reinigungswasser und Seife, aber auch fetthaltige Cremes, Vaseline, Entenfett oder Ähnliches.
Hauptverursacher der gewöhnlichen Akne sind männliche Hormone. «Sie regen die Talgdrüsen an, so dass diese verstärkt Hautfett produzieren», erläutert Hans-Georg Dauer vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Gleichzeitig scheidet die Hautoberfläche vermehrt Hornpartikel ab. Sie verengen den Ausführungskanal der Talgdrüse. Es entsteht ein Rückstau. Von außen sieht dies aus wie ein weißes Knötchen. In diesem Talg- Horn-Gemisch finden Bakterien, die die Haut als normale Flora besiedeln, optimale Lebensbedingungen. Sie können sich stark vermehren und Entzündungen samt kleinen, eiterhaltigen Abszessen auslösen.
«Wir wissen, dass natürliches Sonnenlicht und sichtbares Licht einen günstigen Einfluss auf die Entwicklung der Akne hat», sagt Schlöbe. Im Winter jedoch sind die Tage kürzer und man hält sich weniger im Freien auf. Lange Spaziergänge an der frischen Luft sind deshalb in der kalten Jahreszeit ein Beitrag zur Pflege der Aknehaut.
Unverzichtbar ist die Reinigung sowie die Pflege der Haut. Entscheidend ist, dass die Pflegeprodukte als komedogenfrei, also nicht-Pickel-verursachend, gekennzeichnet sind. Und: Je wenige Emulgatoren, Konservierungsstoffe, et cetera die Pflegeprodukte enthalten, umso besser. Gut geeignet sind in der Apotheke erhältliche Pflegeserien für Aknepatienten. «Sogenannte Akneserien bestehen meist aus einer Reinigung, einem Gesichtswasser und einer Creme. Diese Mittel enthalten auch Substanzen, die antibakteriell wirken und solche, die die Verhornung auflösen», beschreibt Schlöbe.
Dabei sind je nach Jahreszeit durchaus unterschiedliche Produkte gefragt. Im Sommer sollte man eher zu leichteren Formen wie einem Hydrogel oder einer Gelcreme greifen, im Winter ist eine Creme angebracht. Tabu sind dagegen aggressive Reinigungswasser und Seife, aber auch fetthaltige Cremes, Vaseline, Entenfett oder Ähnliches.

